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Wollen Sie die MPU bestehen?

Was in der Prüfung wirklich passiert

Nicht was Sie befürchten!

1. Der Prüfer will sie nicht durchfallen lassen, lieber ist ihm, dass Sie bestehen.

2. Es gibt keine Fangfragen.

3. Er will nur, dass Sie sich selbst und Andere nicht mehr gefährden!

4. Und da will er möglichst sicher sein!

Führerschein

Das Problem des Prüfers:

Wie kann der Prüfer möglichst sicher sein, die richtige Entscheidung zu treffen?
Gar nicht.
Weil er die Zukunft nicht kennt.
Es soll passieren, dass jemand, nach der Feier zur bestandenen MPU, volltrunken einen schweren Unfall verursacht.
Seine Entscheidung kann weitreichende Folgen haben. Helfen Sie ihm bei seiner Arbeit.

Die Prüfung

... deshalb versucht er möglichst viel über Sie zu erfahren.

Die wichtigste Frage, die der Prüfer sich beantworten muss ist:
Hat der Prüfling sich so weit entwickelt und verändert, dass er in Zukunft und auf Dauer verantwortungsvoll und erwachsen am Straßenverkehr teilnimmt?

Wie er das versucht zu erfahren und wie sie sich darauf vorbereiten können, erfahren sie in Strategien.
Wenn Sie etwas weiter scrollen sehen Sie eine interessante Statistik, und im nächten Abschnitt erfahren Sie etwas über die Hauptursachen für den Führerscheinentzug.

Statistik
88.035 Personen - ca. 0,1% der Bevölkerung - mussten sich im Jahr 2017 im Rahmen einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) begutachten lassen. 44% wegen Alkohol / 26% wegen Drogen / 30% Verkehrsdelikte + Sonstiges (Quelle BAST 2017)
58,7%
haben bestanden!
Von den 88.035 begutachteten Personen waren 58,7% „geeignet“
5,1%
durften zur Nachschulung!
Verkehrsauffälligkeiten 0,1% | Alkohol erstmalig 6,2% | Betäubungsmittel- u. Medikamentenauffällige 6,1% | Fazit: Wer wegen seines Verhaltens im Straßenverkehr den Führerschein verloren hat, hat's schwer.
31,9%
haben nicht bestanden!
GRÜNDE FÜR DEN FÜHRERSCHEINENTZUG

Die Gründe für den Führerscheinentzug

Sind sehr unterschiedlich und verlangen unterschiedliche Bearbeitungen.

The mist over the mountains
Unfall
Unfall
Geschwindigkeit/Fahrerflucht
Alkoholkonsum
Drogenkonsum
Alkoholkonsum
Rote Ampel überfahren

Die 3 Haupt-Ursachen für den Führerscheinentzug

Und was das für die MPU bedeutet!

Alkohol (44%)

Heute wird Alkohol überall und täglich konsumiert.
Früher, schon vor tausenden Jahren, bekamen es nur die Priester für rituelle Zwecke.

Das Problem für die MPU ist das hohe Suchtpotential. Täglich eine relativ geringe Menge Alkohol gilt schon als Suchtgefährdung. In Deutschland sind 1,3 Millionen Menschen alkoholabhängig und 2,7 Millionen Menschen missbrauchen Alkohol.

Was bedeutet das für die MPU?
Der Vorteil ist, wenn ein möglichst langer Abstinenznachweis vorliegt - 1-2 Jahre (je länger desto besser) haben Sie schon mal 1 Pluspunkt.

Drogen (26%)

Bei Drogenmißbrauch ist die Beurteilung nicht so einfach, es gibt zu viele Verschiedene.

Cannabis, hat ein geringes Suchtpotential, es fällt relativ leicht, es nicht mehr zu konsumieren.
Harte Droge wie Heroin, Ecstasy oder Koks können schnell in die körperliche Drogenabhängigkeit führen. Es fällt sehr schwer, dauf Dauer abstinent zu bleiben, und das weiß auch der Prüfer.
Aber auch hier gilt, mit einem möglichs langen Abstinenznachweis können Sie Punkte sammeln.

Allgemein schwierig ist bei Alkohol und Drogen die Gefahr, nach einer gewissen Zeit wieder damit anzufangen, das macht dem Prüfer die Beurteilung schwer.

Verkehrsdelikte + Sonstiges (30%)

Bei Führerscheinentzug durch Verkehrsdelikte habe Sie es am schwersten die Fahrerlaubnis wieder zu bekommen.

Oft habe Sie schwere Vergehen begangen z.B. Fahrerflucht oder sind Wiederholungstäter.
Auch vom Straßenverkehr unabhängige Delikte wie Körperverletzungen, Diebstähle etc. können zum Führerscheinentzug führen.
Hier spielt geistige Reife oder auch tiefsitzende Persönlichkeitsstörungen eine Rolle.

Es reicht nicht mehr, gute Vorsätze zu haben. Der Beweis, dass sie "es" nicht mehr machen ist sehr schwer zu erbringen.

Weiter geht's mit der Strategie

STRATEGIE

STRATEGIE

Die Chance den Führerschein wieder zu bekommen, besteht darin,
dem Prüfer ihre Geschichte lückenlos, nachvollziebar, ehrlich und authentisch zu erzählen!

Wir müssen Ihre Vergangenheit analysieren und in einen logisch nachvollziebaren Zusammenhang bringen. Fehler in der Vergangenheit haben wahrscheinlich heute keine Bedeutung mehr. Inzwischen sind Sie erwachsen, die "Jugendsünden" haben Sie hinter sich, sie haben vieleicht eine Familie und Kinder? Sie haben gelernt Verantwortung zu übernehmen< usw.

Punkt 1:: Sagen Sie die Wahrheit, auch wenn es schwer fällt.

Menschen - vor allem psychologisch Ausgebildete und Erfahrene - erspüren schnell, wenn jemand lügt oder die Wahrheit verschweigt.
Das erfordert Mut, vielleicht Umdenken, Vertrauen in sich selbst und in den Prüfer, vielleicht sogar eine kleine Persönlichkeitsentwicklung - aber es lohnt sich. Auch im "richtigen" Leben --- sie werden sehen.

Punkt 2::Geben Sie Ihre Schwächen und Unsicherheiten zu.

ABER, bieten Sie wirksame Strategien an, diese auszugleichen. dazu brauchen Sie vielleicht einen Profi an Ihrer Seite.

Punkt 3::Versetzen Sie sich in die Lage des Prüfers.

Wären Sie als Prüfer überzeugt von einer grundlegenden Veränderung Ihrer Verhaltensweise?

Punkt 4::Medizinische Untersuchung.

Kommen Sie nicht auf die Idee, sich die Haare abzuschneiden. Die Haaranalyse ist bei Alkohol und Drogen ein wesentlicher Bestandteil der Untersuchung. Lassen Sie die Haare wachsen, am besten 10 bis 20 cm (ca.1-2 Jahre).

Tip::Für die Details gibt es massenhaft Webseiten, die ausführliche Tipps geben. Suchen Sie nach "MPU bestehen".

Anteil der Personen, die im 1. Anlauf die MPU bestehen:
37% ohne MPU Vorbereitung
81% mit MPU Vorbereitung - Kurse, Beratung, Informationen. Was ist günstiger?
Quelle: BASt-Bericht M 226


Übrigens: Man kann die Sperrfrist beim Führerscheinentzug verkürzen!

KONTAKT

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Ich liebe feedback!

Mein Name ist Heinz K. Reiter, ich bin Psychotherapeut (HPG) und seit 15 Jahren als Referent in der Weiterbildung von Jugendlichen und Erwachsenen tätig.
Meine Aufgabe ist es, sie von falschen Vorstellungen zu befreien und sie in die Realität unseres Systems zu führen, damit sie Fuß fassen können in unserer Gesellschaft.
Ich unterstütze auch Menschen, die nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen dürfen aber die Chance haben durch eine MPU den Führereschein zurück zu bekommen.
Die MPU ist ein bedeutender Vorgang, eine Schlüsselstelle im Leben. Mein Wunsch ist es, das Sie davon ein Leben lang profitieren.
Heinz K. Reiter
Psychotherapie (HPG)
Referent fürß Sozialkompetenz/Kommunikation
Barfüßerplatz 4
88131 Lindau
mobil: +49 151 53129648
info@mpu-lindau.de

Schreiben Sie mir einfach eine kurze Nachricht, wir könnten mal einen Kaffee zusammen trinken, und über Ihren Führerschein reden.